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08.08.2011

Aufhebung des Zölibats

von Hendrik Krause in Hendrik Krause
Aufhebung des Zölibats

07.08.2011

Die neue Pest

von Hendrik Krause in Lyrik

Seht, die Welt ist aus den Fugen.
Überall, wohin man schaut,
führen jene, die einst Anstand trugen,
nur noch ihr Geld als zweite Haut.

Tausendfach verhungern Leute,
wir kippen Getreide in unseren Tank.
Das ist die Neue Welt von heute -
ich find’ das einfach nur noch krank.

Die Gier nach Geld ist eine Seuche,
die Pandemie der neuen Zeit!
Man füllt nicht mehr der Armen Bäuche,
man will die Aktienobrigkeit.

 


07.08.2011

Das Lächeln der Manuela – neuer Linolschnitt

von Hendrik Krause in Allgemein, Hendrik Krause, Künstler

Und wieder gibt es einen neuen Linolschnitt:

DasLaechelnDerManuela

06.08.2011

The judge’s suffering is time

von Ruhri in English Lyrics

The judge’s suffering is time
His opinion far and wide
the time and suffers from is very

The judge looks quite constantly
and proposes dead in no time
So as it stands slayer
the bids and hopes
to be honest business

But far from it in every sense
He can and must remain attached
are his own face
For such cases, with a heavy weight,
He does not judge!


15.06.2011

Steuern sind Diebstahl…

von Hendrik Krause in Betrachtungen

Ausnahmsweise (weil mir die Idee sehr gefällt) hier ein Fremdartikel.

Kommunen wollen jetzt auch Gewerbesteuer für Freiberufler. – Jede Woche fällt der Junta in Brüssel, den “Volksvertretern” im Bundestag, oder auch den Kommunen eine neue Steuer / Abgabe / Absaugmethode ein. Vom Verdienten bleibt den Untertanen kaum noch was übrig.  Derzeit fallen beim Normalbürger rund 60-75% Steuern an. Letzter Trost: bei 100% Steuern ist bekanntlich Schluss.

  von Michael Mross

Hier der LINK zum Originaltext, Diskussion ist erwünscht und erbeten…


21.05.2011

Leck mich am A… du fiese H… !

von Ruhri in Allgemein

Egal in welcher Sprache du auf die Kacke haust… du tust es national.

Zugegeben ich bin nicht unbeteiligt und greife auch gern mal ins Klo. Mir bekannte Franzosen bemühen schnell mal die Hure. Und Italiener und Spanier machen sich mit Geschlechtsteilen Luft, und Russen haben ihren Mutterfluch. Sorry, aber die Welt schimpft nicht nur vielsprachig, sondern auch vieldeutig.

Schon als vierjähriger Junge gab es kein spannenderes Wort als das mit «A» am Anfang und «rschloch» am Ende. Grinsend und voller Freude über das Verbotene brachte ich es bei jeder Gelegenheit und gern in Variationen, um dann behaupten zu können: «Ich habe nicht Arsch gesagt!» Was für eine Freude!  Und tatsächlich freuen sich kleine Jungs auf der ganzen Welt an den bösen Wörtern, doch überall fallen die ein bisschen anders aus.

Wir  Deutschen, sind ausscheidungsfixiert. Alles, was der Körper vor allem auf der Toilette von sich gibt, wird als Fluch oder Beschimpfung ausgestoßen. Das passt zur deutschen Kultur der «Flachspüler». Das sind die Toiletten, in denen man ganz genau sieht, was den Darm soeben verlassen hat. Klingt unglaublich? Ist aber wissenschaftlich bereits von Slavoy Zizek aufgearbeitet worden. Der Forscher stellte fest: «Da bist Du mit Deinen Exkrementen konfrontiert und kannst sehen, ob Du vielleicht Würmer hast.» Die Deutschen, ein Land aus Toilettenforschern.

Fäkalien sind natürlich in allen Sprachen ein Dauerbrenner, als Shit, Merde, Merda, Mierda, Skit, Dermo oder Sift. Doch wo der Deutsche sich ein beherztes «scheiße» nicht verkneifen kann, sagt der Franzose eher mal «putain» (Hure), der Schwede bemüht den Teufel, Italiener «cazzo» (Schwanz), beim Spanier ist es eben «coño», dem bösesten aller Begriffe für das weibliche Geschlechtsteil.Südländer bevorzugen Geschlechtsteile

Denn während wir die «Fotze» als schwer frauenfeindliches Schimpfwort empfinden, heißt es im Spanischen einfach nur «Mist» oder auch «verdammt noch mal». Wer variieren möchte, kann auch zu den Hoden greifen, «cojones» wird genau gleich verwendet. Ohnehin sind Spanier massiv auf die Geschlechtsteile fixiert – und das nicht nur im negativen Sinne. Das etwas sanftere Synonym für «coño» zum Beispiel, «chocho», verwendet der Mann gern als Kosewort für seine Liebste, natürlich bevorzugt in der Verniedlichungsform «chochete». Und auch sein eigenes bestes Stück gibt er großzügig für sie her: Als «churri», oder besser noch «mi», also «meine churri», lassen sich spanische Mädels ohne großen Protest bezeichnen.

Der Italiener hingegen – und zwar auch die weiblichen Mitglieder dieser chaotischen Volksgemeinschaft im sonnigen Süden – fluchen fast ausschließlich mit dem männlichen Geschlechtsteil. Wenn eine rassige Dunkelhaarige Ihnen plötzlich «cazzo» entgegenschleudert, bezeichnet dies zwar den «Schwanz», doch als Schimpffloskel ist es die italienische Variante von «scheiße». Ähnlich maskulin wird in Italien mit einem galanten «mi rompi le palle» oder auch «chi hai rotto i coglioni» gemeckert. Übersetzt bedeutet beides dasselbe, es dient nur der sprachlichen Vielfalt: «Du gehst mir auf die Eier.» Frauen schimpfen per männlichem Hoden. Dabei sinkt selbst der sonst so testosteronschwangere italienische Jüngling zusammen.

Die Franzosen, hinreichend bekannt für ihre ach so weiche, nette Sprache: Auch sie können schimpfen, und das kräftig. Gern werden dazu Frauen diskreditiert: «Putain» bedeutet zwar Nutte, dient im Alltag aber eher als Abwechslung zum Standard-«Scheiß»-Wort «merde». Die Kombination aus beiden, «putain de merde» bedeutet eben «große Scheiße». Gern wird auch auf die Familie beim Schimpfen verwiesen: «Nique ta mère» heißt eben «Fick deine Mutter». Und ein «bordel» – na, Sie wissen schon – damit verbinden die Franzosen ein Chaos oder Sauhaufen. Da möchte man nicht wissen, wie’s in den dortigen Rotlicht-Etablissements aussieht …


09.05.2011

Willkommen in der Kulturstadt Weimar!

von Hendrik Krause in Betrachtungen

Es ist Sonntag, die ganze Stadt duftet nach Frühling. Niemanden hält es zu Hause, Einheimische wie Touristen gehen in der Stadt spazieren, flanieren durch die Schillerstraße. Die Straßencafés sind gut besucht, man genießt den Frühling im Freien. Zwei Musikstudentinnen spielen Violine, locken die Spaziergänger zum Innehalten und Lauschen. In der Mitte der Schillerstraße hat ein anderer Künstler ein großes Xylophon aufgebaut und beeindruckt eine kleine Menschentraube mit Stücken von Johann Sebastian Bach. Zwischendurch erklärt er geschichtliche Details zu Bach und zur Musik seiner Zeit. Fasziniert lausche ich ihm – es ist kaum zu glauben, was er aus dem Instrument “herausholt”. Er webt einen Klangteppich für die gesamte Fußgängerzone.

Plötzlich wird sein Spiel unterbrochen. Zwei Angestellte des Weimarer Ordnungsamtes weisen sich aus und verbieten ihm das sonntägliche Musizieren. Auch die beiden Mädchen mit den Violinen müssen weichen, da sind unsere Stadt-Büttel unerbittlich. Gäste wie Weimarer Bürger sind empört und machen ihrem Unmut Luft – das Kulturflair der Stadt ist ruiniert. Ich frage mich ernsthaft, wer diese peinliche Verordnung erlassen hat, daß es am Sonntag keine Straßenmusik geben darf! Gerade in Weimar, das vorwiegend vom Tourismus lebt. So eine Verordnung spuckt der Kulturstadt ins Gesicht.

(Als Leserbrief an Thüringer Allgemeine, Thüringische Landeszeitung und Allgemeiner Anzeiger eingesandt.)


27.04.2011

Mit Todesangst durch die Drive In Leichenhalle

von Ruhri in Betrachtungen

Drive In zu Omas Sarg oder wie Nekrophobie skurrile Blüten treibt

Es kann nicht sein was es nicht gib… und doch hat in Kalifornien die erste Drive-in-Leichenhalle eröffnet. Um sich die Toten anzusehen, müssen die Hinterbliebenen nicht einmal mehr aus dem klimatisierten Auto steigen. Anstatt sich einen Parkplatz zu suchen und durch die kalifornische Hitze zu laufen, können die Trauernden mit ihrem Auto an dem Glaskasten vorbeifahren, in dem der Tote liegt. Sie fahren wie in einer Waschanlage an dem Sarg vorbei. Dies bietet, denen von Leichenangst befallenen den benötigen Abstand um sicher mit der Materie Tod umzugehen. Auch der Eintrag ins Kondolenzbuch geht vom Autositz aus. «Bequem» nennen die Kunden das.
Einer der ersten Kunden war Gregory Woods. Seine Mutter, sagt er, sei eine kommunikative Frau gewesen: «Sie hat vielen Leuten etwas bedeutet.» Als sie starb, wollte der 55-Jährige aus dem US-Bundesstaat Kalifornien all den Freunden einen Abschied ermöglichen. Deshalb wählte er die Aufbahrung seiner Mutter in der weltweit ersten Drive-in-Leichenhalle. Nach Fast Food und Coffee to go kommt in den USA nun der Abschied to drive.

Gregory Woods ist nicht der Einzige, der diese Art der Trauerbewältigung wählt. Die Betreiberin der Leichenhalle, Peggy Scott-Adams, hat einiges zu tun, wie die Los Angeles Times berichtet. Noch würden zwar nicht alle Familien eine Aufbahrung in der Drive-in-Leichenhalle wählen, aber die Nachfrage sei groß. Rund 1300 Dollar kostet die Aufbahrung im Drive-in. Wenn die Familien es sich nicht leisten können, gewährt Peggy Scott-Adams Rabatt. Und sie singt auch: kostenlos. Um das zu hören, müssen die Trauernden dann aber die Fensterscheibe herunterlassen. Aber dies möchten die
ängstlichen Trauernden wohl eher nicht… es könnte ja doch noch etwas bewegendes an ihnen rühren.

 

Ruhri


21.03.2011

Frühling

von Hendrik Krause in Lyrik

Frühling trägt mit goldenen Schwingen
mir mein Herz zum Himmelsblau,
Vögel höre laut ich singen,
vergessen ist das Wintergrau.

Herrlich warm ist schon die Sonne,
endlich hat sie wieder Kraft
und ich spüre voller Wonne,
wie sie mir pure Freude schafft.

Alles in mir ist voller Lieder,
ich sing’ sie in den Sonnenschein
und ich merke immer wieder:
so schön kann nur der Frühling sein.


18.03.2011

Das ist kein Tsunami. Das ist nur eine Westerwelle…

von Hendrik Krause in Betrachtungen

Verlautbarungen wie Kaugummi im Bundestag. Westerwelle erklärt, daß Ghaddafi keineswegs unterstützt werden darf, macht jede Menge Gelaber, inhaltslose Sätze – und nebenbei erfährt man, daß sich Deutschland bei der Abstimmung über die Flugverbotszone in Libyen der Stimme ENTHALTEN hat. Was ist da eine klare Haltung? Wie will uns unsere Regierung das verkaufen? Ich verstehe es einfach nicht mehr. Je weiter ich meine Augen öffne, desto mehr sehe ich die Diskrepanz zwischen gesundem Menschenverstand und wirtschaftlichen Interessen. Sollen wir jetzt den hassen, der seine eigene Bevölkerung bombardiert – aber nur EIN BISSCHEN verurteilen? Kann es sein, daß die von uns gewählte Bundesregierung Angst hat, die Leute könnten dort in Libyen eine Demokratie aufbauen? Eine richtige Demokratie? Nicht so eine wie hier, wo ich immer nur die Wahl des kleineren Übels habe, aber das kleinere nie bekomme? Ich bin nur noch entsetzt. Wir treiben uns in Afghanistan umher, in einem Land, wo wir einfach nichts zu suchen haben. Wo wir nur Truppen haben, um den großen Bruder Amerika nicht zu verärgern. Und da, wo es wirklich einfach nur darum geht, daß Menschen einen demokratischen Staat aufbauen wollen, enthalten wir uns der Stimme?
Ich schäme mich. Ich schäme mich dafür, daß ich so naiv war zu glauben, unsere gewählten “Volksvertreter” würden nach bestem Wissen und GEWISSEN entscheiden.


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